📜 Vom fürstlichen Fischerdorf zum Ostseebad
Bis 1945 trug der Ort den deutschen Namen Funkenhagen und war eine kleine Siedlung an der Ostsee. Hier kam 1846 Richard Plüddemann — ein angesehener Architekt — zur Welt. Über Jahrhunderte lebte die Gegend von Landwirtschaft, Fischfang und — seit dem 17. Jahrhundert — von der Kalkproduktion.
Im 19. Jahrhundert wurde mit der Entwicklung der Seefahrt und dem Bedarf, den gefährlichen Küstenabschnitt zu sichern, hier ein Leuchtturm errichtet — er wurde 1838 in Betrieb genommen. Er wurde sofort zum Symbol des Ortes und dient den Seefahrern bis heute. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Gąski in die Grenzen Polens zurück und veränderte sich von den 1960er- und 1970er-Jahren an: An die Stelle der Fischerhütten traten Pensionen, Ferienhäuser und die ersten Erholungszentren, und der Sandstrand, die Wälder und die Nähe der Ostsee zogen Familie um Familie an.